Löbau, König-Friedrich-August-Turm
- Turmtafeln und Wappen -

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FRIEDRICH AUGUST VON GOTTES GNADEN KOENIG VON SACHSEN

 

Fundament / Rüstung 1854

Turmsanierung 1993/94

< < <  Tafeln am Fundamentsockel

 

Friedrich August, König von Sachsen (1797-1854),
 Lithographie von Franz Hanfstaengl, 1842

Quelle: Wikipedia
Kleine Turmgeschichte
Der Löbauer Bäckermeister Friedrich August Bretschneider war maßgeblicher Initiator und Geldgeber für den Turmbau und den Bau der Turmgaststätte.
Grundsteinlegung für den Turmbau war am 18. Mai 1854 durch den Löbauer Bürgermeister Karl Hartmann.
Der Turm wurde entworfen und aufgebaut vom Eisenhüttenwerk Bernsdorf. Höhe: 28 m, Durchmesser: 4 m, achteckige Form, 8 m in den Fels gegründet, 3 Galerien in 12, 18 und 24 m Höhe. 120 Stufen Wendeltreppe, über 1000 Einzelteile, 
Gewicht 70 000 kg. Kostenvoranschlag ca. 5 500 Taler, tätsächliche Gesamtkosten ca. 25 000 Taler.
Einweihung der Turmgaststätte am 16.7.1854.
In der Regierungszeit von König Friedrich August II. von Sachsen wurde der Turm gebaut und nach seinem Namen benannt. Die geplante Einweihung des Turmes im August 1854 konnte der König nicht vornehmen. Bei einer Ausfahrt in den Tiroler Alpen am 09. August 1854 kippte in einer Kurve die Kutsche um. Eines der beiden Zugpferde scheute, schlug aus und traf den am Boden liegenden König am Kopf. Die Kopfverletzung war so schwer, dass der König kurz darauf verstarb.
  Die Einweihung des König-Friedrich-August-Turmes wurde daher erst
am 09. September 1854 vorgenommen.
 
Je weiter der Blick, desto freier das Herz
August Bretschneider, geb. 13.02.1805, gest. 22.07.1863
 
siehe auch > Bretschneider-Gedenkstätte auf dem Alten Friedhof in Löbau